Mit dem Nachtrennen in Arosa am Montagabend beginnt endlich auch die Weltcup-Saison der Skicrosser. Die Schweizer Equipe darf voller Zuversicht in den Winter starten, der mit einiger Verspätung beginnt. Für die Finalrunde haben sich 12 Schweizer qualifiziert.

Es war aus Schweizer Optik alles angerichtet für den Saisonstart der Skicrosser am 6. Dezember im französischen Val Thorens: Die Equipe von Chefcoach Ralph Pfäffli hatte sich in Saas-Fee bei guten Bedingungen den letzten Schliff für die Saison geholt und die Frühform in den vier Vorbereitungsrennen im Pitztal mit sieben Podestplätzen unter Beweis gestellt, als dann das Wetter nicht mitmachen wollte. Zuerst die Absagen der Weltcup-Rennen in Val Thorens und Arosa wegen Schneemangels, ehe auch das Aus für den Weltcup im österreichischen Montafon (13. bis 15. Dezember) folgte.

Mit elftägiger Verspätung beginnt der WM-Winter der Skicrosser nun mit dem Weltcup-Rennen in Arosa im Rahmen der „Cross Alps Tour“. Und das Schweizer Team, das die wettkampffreien Tage für weitere Trainingseinheiten auf der Reiteralm nutzte, geht mit guten Chancen auf Podestplätze in das Heimrennen. «Wir wissen, dass wir im Sommer und im Herbst sehr gut gearbeitet haben», sagt Pfäffli.

Die erste Standortbestimmung bei den Rennen im österreichischen Pitztal im Rahmen der Österreichischen Meisterschaften und des Europacups hat Mut für das Kommende gemacht. Sanna Lüdi (3./2.) und Fanny Smith (2./3.) reichte es an beiden Wettkampftagen zu einem Podestplatz, bei den Männern stand im Pitztal mit Joos Berry und Jonas Lenherr sogar jeweils ein Schweizer zuoberst – und dies in einem top besetzten Feld.

Für die Finalrunde von Montagabend in Arosa haben sich folgende Schweizer Athletinnen und Athleten qualifiziert: Marc Bischofberger, Joos Berry, Alex Fiva, Ryan Regez, Peter Stähli, Jonas Lenherr, Timo Müller, Romain Détraz, Fanny Smith, Sixtine Cousin, Priscillia Annen, Sanna Lüdi.

Das Finale wird live ab 19:30 Uhr auf SRF zwei überträgt.