Du bist neu auch Mitglied des Coop Skicross Teams, was bedeutet das für dich?
Natürlich freut es mich sehr, dass ich im Coop Skicross Team aufgenommen wurde. Coop engagiert sich schon seit mehreren Jahren für unseren Sport und zeigt mit seiner Treue die Verbundenheit mit trendigen Sportarten. Weiter unterstützt Coop die Skicross Kids Tour in der Schweiz, welche für zukünftige Mike Schmids sorgen wird. Dies bedeutet für mich, dass ich ein Unternehmen repräsentieren darf, bei dem Sport gross geschrieben wird.

Was erwartest du von der nächsten Saison?
Vorab hoffe ich auf genügend Schnee, damit die Pistenbauer abwechslungsreiche Kurse bauen können. Denn für uns Skicrosser ist es spannender wenn möglichst viele attraktive Elemente vorhanden sind.
Meine persönlichen Ziele für die kommende Saison sind:
Mindestens einmal im Weltcup in einem Final Heat stehen und einen Podestplatz erreichen.
Die Weltcup-Overall-Wertung in den Top Ten beenden.
Die Coop Skicross Tour Overall-Wertung unter den besten drei beenden.
Ebenfalls werde ich bei der Coop Skicross Kids Tour auf der Metschalp in Frutigen vor Ort sein und erwarte viele junge motivierte Kids, welche viel Spass beim Skicross haben!

Seit 2004 fährst du im Weltcup mit, was sind die wichtigsten Erfahrungen, die man während 7 Jahren so sammelt?
Ein starkes Team bildet die Basis zum Erfolg. Wir haben und hatten immer Topfahrer in unserem Team und deshalb ideale Anhaltspunkte im Training bei Zeitläufen und Startübungen. Dies ist für die psychische Verfassung des Rennläufers von grossem Vorteil. All dies nützt aber nichts, wenn dir nicht gutes Material zur Verfügung steht. Seit zwei Jahren unterstützt mich Stöckli-Ski mit ausgezeichneten Rennskiern.
Zu den schönen Seiten unseres Sports gehört natürlich das Reisen in andere Länder. Wir haben trotz Wettkampfstress immer ein bisschen Zeit für Sightseeing.

Was sind deine Stärken während eines Wettkampfs?
Zwischen den Heats gelingt es mir mich gut zu regenerieren. Deshalb kann ich mich auf den kommenden Heat gut konzentrieren und am Start das Maximum herausholen. Das Befahren der Elemente gelingt mir mehrheitlich ohne grosse Patzer. Dies ist wichtig, weil sonst wertvoller Speed verloren geht.

Was kannst du einem Nachwuchsathleten raten, wenn er Profi werden will?
Habt Spass auf den Skiern! Versucht so vielseitig wie möglich zu trainieren, sei es in der Half-Pipe, bei Jumps über ein Big Air, einer Powder Session,  beim Freeskiing oder natürlich in einem Coop Skicross Park, welche dank der Unterstützung durch Coop in der ganzen Schweiz vorhanden sind. Nicht zu vergessen das Trainieren am Startgate. In dem Sinne Riders Ready, Attention, GO.