Vergangenen Sonntag machte die Swiss Skicross Kids Tour im Hoch-Ybrig halt. Bereits zum fünften Mal organisierte der Skiclub Einsiedeln (SCE) ein Skicross Rennen für Kin-der. Bei traumhaftem Wetter- und super Pistenbedingungen fanden sich 60 Kids mit den Jahrgängen 1998 bis 2004 auf der Audi Skicross Strecke im Hoch-Ybrig ein. Leider kamen nicht allzu viele Fahrer aus der Region. Dafür war mit dem Wallis, dem Berneroberland, der Zentralschweiz, dem Toggenburg, Tessin und Graubünden fast die ganze Schweiz vertreten. Einige nahmen sogar den Weg aus dem Vorarlberg in Kauf.

Damit sich alle an den Kurs gewöhnen konnten, durfte dieser während des 45 minütigen Trainings im rennmässigem Tempo befahren werden.
Bei der Kids Tour steht der Spass im Vordergrund, deshalb werden statt der Zeitläufe, bei denen jeder gegen die Zeit antritt, Selektionsläufen ausgetragen. Dabei werden die Teilnehmer innerhalb ihrer Jahrgänge zu Vierergruppen zusammen gelost und treten zweimal in dieser Gruppe gegeneinander an. Die besten dieser Selektionsläufe bestrei-ten, dann das KO-Finale. Somit kann jeder Teilnehmer, in sicher zwei Läufen Skicross Luft schnuppern und mit drei Gegnern den Kurs mit Wellen, Sprüngen und Steilwand-kurven runterjagen.

Bevor es jedoch los ging, mussten alle über die Skicross Regeln aufgeklärt werden. Zwar ist Körperkontakt während dem Rennen erlaubt, Halten, Schlagen und Stossen hat aber im Skicross nichts zu suchen und wird mit einer Disqualifikation bestraft. Die Kids nahmen sich dies zu Herzen, hielten die Fairness hoch und somit musste keine Disqualifikation ausgesprochen werden. Auch akzeptierten alle die Entscheidungen des Technischen Delegierten von Swiss-Ski, auch wenn sich der eine oder andere benachteiligt fühlte. Da sich alle äusserst diszipliniert verhielten, kam es auch nur zu wenigen harmlosen Stürzen und niemand verletzte sich.

Die KO-Heats wurden mit einem jungen Nachwuchsfahrer des SC Einsiedeln und dem Swiss Ski Präsident Urs Lehmann als Vorfahrer eröffnet. Im kleinen Finale der jüngeren Mädchenkategorie kämpften Jade Bolleter und Laura Hoenes zwei Teamkolleginnen des SCE um den 5. Rang. Beide mussten sich gegen zwei oder gar drei Jahre älteren Mädchen messen und belegten am Schluss Rang 6 (Jade) und 7 (Laura).
Auch bei den jüngeren Knaben Kategorie (2001 – 2004) standen mit Nicolas Ackermann (Bennau, SC Feusisberg) und Lars Kälin (Euthal, SCE) zwei Rennfahrer aus der Region im kleinen Finale. Nicolas gewann diesen Heat und wurde damit 5. Lars erreichte als zweitjüngster Jahrgang den guten 7. Rang. Weiter waren auch Noa Reichmuth (13. Rang, SC Oberiberg ) und Luis Zimmerli (17. Rang, SC Einsiedeln) am Start. Luis verpasste den Einzug in den KO Final lediglich um einen Rangpunkt.

Im Anschluss konnten sich sechs Teilnehmer über einen Verlosungspreis in Form einer Shred Skibrille oder einem Stirnband der Firma des Riesenslalom Olympiasiegers Ted Ligety freuen.

 

Rangliste